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    Naturtheater Heidenheim e.V
    Mo, Di, Do, Fr 14.00 - 17.00 Uhr
    Mittwochs 9.00 bis 12.00 Uhr

    Internetbestellung: www.naturtheater.de

    Reisebüro Primus
    Heidenheim Grabenstraße 5
    Telefon: 07321 - 943 673
    Mo bis Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sa 10.00 bis 13.00 Uhr

    Tourist-Information
    07321 - 327 4910
    Mo - Fr 9.00 - 17.00
    Samstag 9.00 - 13.00

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    2017

    Pressetext 'My Fair Lady'

    Bereits bei seiner Uraufführung am 15. März 1956 wurde das Musical „My fair Lady“ 
begeistert aufgenommen. Es lief sechseinhalb Jahre am Broadway, und von dort trat 
es seinen Siegeszug um die Welt an.

    Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 25. Oktober 1961 im Theater des Westens
 in Berlin statt. Diese Inszenierung mit Karin Hübner und Paul Hubschmid erreichte in
 Deutschland fast schon solchen Kultstatus wie die Verfilmung von 1964 mit Audrey 
Hepburn und Rex Harrison in den Hauptrollen.

    Der Soundtrack zum Musical mit Gassenhauern wie „Es grünt so grün, wenn Spaniens
 Blüten blühen“, „Mit `nem kleen Stückchen Glück“ und „Ich hätt getanzt heut Nacht“ 
gilt bis heute als eines der erfolgreichsten Alben in Deutschland.

    Die Geschichte vom schmutzigen Blumenmädchen Eliza Doolittle, das Sprachunterricht 
bei Professor Higgins nimmt, um eine feine Lady zu werden, wurde ursprünglich von 
George Bernard Shaw unter dem Titel „Pygmalion“ als Theaterstück verfasst. Alan J. Lerner
griff den Stoff auf, verarbeitete ihn zum Musical, zu dem Frederick Loewe die hitträchtigen Kompositionen lieferte. Die deutschen Textübersetzungen stammen übrigens von Robert 
Gilbert, der unter anderem auch für das „Weiße Rößl“ tätig war.

    Im Naturtheater wurde „My Fair Lady“ bereits 1990 mit großem Erfolg aufgeführt.



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    Pressetext 'Der Zauberer von Oz'

    Dorothee lebt mit ihrer Tante Em und ihrem Onkel Henry auf einer kleinen Farm in Kansas. 
Durch einen Wirbelsturm wird sie mit ihrem Hund Toto in das geheimnisvolle Land Oz 
getragen. Ohne Absicht hat Dorothee mit der Landung ihres Hauses die böse Hexe des 
Ostens getötet und darf nun deren Zauberschuhe tragen.

    Trotz allem möchte Dorothee 
nur eins: zurück nach Hause. Nur der mächtige Zauberer von Oz kann ihr den Weg zurück
 zeigen. Auf ihrem Weg zu ihm macht Dorothee die merkwürdigsten Bekanntschaften. 
Sie trifft auf eine Vogelscheuche mit allerhand Stroh im Kopf, auf den Blechmann ohne Herz 
und auf den feigen Löwen.

    Derweil sinnt die böse Hexe des Westens auf Rache und macht 
den Reisenden das Leben schwer. Mit Mut, Herz, Verstand und auch einer gehörigen Portion 
Glück versuchen die vier Freunde alle Gefahren zu meistern.

    Für das Naturtheater sorgt 
Regisseur Oliver von Fürich nach 25 Jahren für ein Wiedersehen mit Dorothee und ihren 
Freunden.

    

Selbstvertrauen – ein zentrales Thema…
    
Ein Blechmann, der sich nach einem Herzen sehnt; eine Vogelscheuche, die gerne mehr 
Verstand hätte und schließlich ein Löwe, der alles andere als löwenmutig daher kommt: 
alle drei Figuren haben nur den einen Wunsch, genau das, was ihnen zu fehlen scheint, 
durch den großen und mächtigen Zauberer von Oz verliehen zu bekommen.

    
Der jedoch – durch einen technischen Defekt seiner Maskerade beraubt – ist nicht dumm; 
er erkennt schnell, dass jeder der drei Gefährten Dorothys genau das in sich trägt, was er 
sich so verzweifelt wünscht. Er schenkt ihnen jeweils ein Symbol, das es ihnen möglich macht, 
an sich selbst zu glauben.

    Dies ist eine schöne und zeitlose Botschaft des Autors Lyman Frank 
Baum nicht nur an Kinder. Die drei liebenswerten Figuren zeigen dem Leser wie Zuschauer, 
dass man mit genügend Selbstvertrauen über sich hinauswachsen kann. Eine Botschaft, die bis 
weit ins 20. Jahrhundert von amerikanischen Fundamentalisten heftig angegangen wurde, seien 
doch Eigenschaften wie Intelligenz, Liebe und Mut gottgegen und könnten somit vom Einzelnen 
nicht selber entwickelt werden.

    Eine Auffassung, die allerdings von den meisten christlichen Richtungen nicht geteilt wurde…



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    2016

    Pressebilder 'Die kleine Hexe'

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    Pressebilder 'Feuerzangenbowle'

    feuerzangenbowle

    feuerzangenbowle

    feuerzangenbowle

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    2015

    Das Krokodil aus Peter Pan | Text

    Es geht tierisch zu auf der Bühne des Naturtheaters, bei dem diesjährigen Kinderstück Peter Pan, wo ein leibhaftiges Krokodil dem sonst so unerschrockenen Bösewicht Käpt’n Hook gewaltig das Fürchten lehrt. Aber natürlich ist es kein echtes Reptil, das Regisseur Oliver von Fürich über die Bühne kriechen lässt, sondern ein kleines Wunderwerk der Technik, das er da für seine Inszenierung aus dem Hut gezaubert hat. Es war klar: für das Stück musste ein Krokodil her, doch es war gar nicht so einfach, so ein bühnentaugliches Tier zu finden.

    Das Krokodil von Robin Hood, damals gespielt von Martin Grath, fiel aus, denn der steht dieses Jahr ja als Smee auf der Bühne; und er hätte sich sicherlich auch mit Rolle kräftig den Magen verdorben… So streckte von Fürich seine Fühler aus in Richtung anderer Freilichttheater, die in der Vergangenheit Peter Pan aufgeführt hatten, um herauszufinden, wie die das Problem des Krokodils gelöst hatten. Fündig wurde er bei der Freilichtbühne Tecklenburg, die für ihren Peter Pan so ein Ungetüm eingesetzt hatten. Doch Tecklenburg war beileibe nicht der „Geburtsort“ des mechanischen Reptils; das war die Freilichtbühne Neuhaus, die das Krokodil 2008 für ihre Inszenierung zum Leben erweckte.

    Vater dieses technischen Highlights war mal wieder ein theaterbesessener Tüftler, die mit viel Phantasie und Knowhow das Tier aus seine drei Räder setzte. In den folgenden vier Jahren mutierte das Gerät zum Wanderkrokodil, wurde es doch an verschiedene andere Bühnen ausgeliehen, bis es Schlussendlich vom Naturtheater Heidenheim erstanden wurde. Hier angekommen gab es erstmal einen gründlichen „Gesundheitscheck“: Peter Pfrömmer – einer der Heidenheimer Düsentriebs – brachte die Technik des batteriegetrieben Monsters erst mal auf den neuesten Stand. Gefahren wird das Gerät in jeder Aufführung von Steffen Vogel, der seine fast 1.90m ganz schön zusammenfalten muss, um in das doch recht enge Cockpit reinzupassen. Der Deckel geht zu und dann muss sich Vogel auf das kleine Monitorbild verlassen, dass von einer der beiden Kameras für Tag- beziehungsweise Nachteinsatz in der Nase des Krokodils geliefert wird. Gesteuert wird mittels eines Gestänges, an dem ein dem Gashebel eins Quads ähnlicher Gasgriff montiert ist, mit dem das Gefährt in Gang gesetzt wird.

    Einmal in Bewegung, lässt sich das Krokodil leicht steuern, mit dem Bremsen ist es allerdings so eine Sache, denn dazu mit Vogel seine Sicherheitsschuhe auf den Asphalt pressen; mechanische Bremsen sind nämlich Fehlanzeige. So ein Krokodil muss natürlich auch mal kräftig das Maul aufreißen können; dazu besitzt es eine pneumatische Anlage, mit deren Hilfe der Fahrer das Maul öffnen und schließen sowie den Kopf heben und senken kann. Alles in allem ein technisches Schmankerl, das da noch bis zum 22. August auf der Bühne des Theaters bestaunt werden kann; die Nachmittagsaufführungen sind zwar inzwischen ausverkauft, aber für die vier Abendvorstellungen sind noch ein paar Karten zu erwerben.

    Andreas Antoniuk

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