Noch ist Polen nicht verloren

Von Jürgen Hofmann basierend auf dem Filmscript von Melchior Lengyel zu “Sein oder Nichtsein” von Ernst Lubitsch, Thomas Sessler Verlag Wien

Das Stadttheater Posen wird 1939 mitten in den Proben zum Stück „Gestapo“, vom Einmarsch der Nazis in Polen überrascht. Aus Angst vor Provokationen wird die Aufführung des Stückes verboten und stattdessen Shakespeares „Hamlet“ auf den Spielplan gesetzt.

Der Star des Hauses, Josef Tura, der sich selbst für den großartigsten Schauspieler Polens hält, freut sich sehr, auf der Bühne wieder mit dem legendären „Sein oder Nichtsein“ glänzen zu können. Doch immer in seinem wichtigsten Monolog verlässt ein junger Fliegerleutnant den Saal um die Garderobe von Turas Gattin Maria aufzusuchen. Der nichtsahnende Mime, der schon an seinen Darstellungskünsten zweifelt, ahnt nicht das dieser junge Charmeur auch aktiver Kämpfer im polnischen Untergrund ist.

Mit Ausbruch des Krieges wird das Theater mitsamt dem Ensemble zur Keimzelle einer Widerstandsgruppe. Als die Schergen der SS im Theater spionieren, um Widerstandskämpfer aufzuspüren, erweisen sich die Nazi-Kostüme und das Talent der Schauspieler als überaus nützliche Waffe. Ein wirklicher Kampf um „Sein oder Nichtsein“ beginnt und lässt die Schauspieler über sich selbst hinauswachsen.

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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