In der Heimat gab es für viele Frauen keine Zukunft, keine Schulbildung, keine Ausbildung, keine Arbeit. So gingen viele über die Grenze, in die Fremde, um dort ihr Glück zu machen. Sich aus dem tristen armen Nachkriegsalltag zu befreien, ihrem Leben einen besseren Sinn zu geben, als den der ihnen vorbestimmt erscheint. Einige fanden Wohlstand und Freiheit, andere ihr Liebesglück, manche wünschten sich, nie von zu Hause fortgegangen zu sein.
Das Stück zeigt viele Einblicke in die Beweggründe der jungen Frauen ins Ausland zu gehen, sowie deren Schicksale in der Schweiz.
Das Stück befasst sich ausführlich mit der Migrationsbewegung abertausender junger, mutiger süddeutscher Frauen, in die benachbarte Schweiz. Inspiriert durch ein Vereinsmitglied, deren Großmutter in jungen Jahren ebenfalls zeitweise in die Schweiz auswanderte, griffen wir das Thema, welches über 30.000 Frauen zwischen 1920 und den 1960er Jahren betraf, für unsere aktuelle Produktion auf. Erarbeitet wurde das Stück anhand viele Zeitzeuginnenberichte aus unserer Gemeinde, aus dem Landkreis und der Region. Insbesondere das Treffen mit den Zeitzeuginnen war für das Ensemble ein sehr bewegender Moment.
Dauer: 90 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren







