Kultur im Café

20. Januar bis 11. Februar

Vol. 24

Zum Jahresauftakt – das ist Tradition – gehört unser Café wieder ganz der Kleinkunst. Von Musik über Lesung bis Kabarett ist hier wieder einiges geboten, das den Besuch auf dem Schlossberg auch in der kalten Jahreszeit lohnt. Für Verpflegung ist gesorgt.

N8AKUSTIK

Freitag, 27. Januar, 20 Uhr

Seit Jahren ist unser Akustikquartett gerne zu Gast in Heidenheim – egal ob im Samocca, der Kneipen-Musiknacht, im Brenzpark oder in unserem beinahe Wohnzimmer bei „Kultur im Café“ im Naturtheater. Das Theatercafé ist für uns immer wie „heimkommen“ und macht unglaubliche Freude und Spaß.

So schön auch die großen Bühnen sind, unsere Wurzeln liegen in den kleinen Clubs und der Nähe zum Publikum. Mit unserem 3-4-stimmigen Satzgesang, Akustik-/Bassgitarren und Percussion wollen wir wieder ein Feuerwerk an Emotionen abfackeln. Im Gepäck jede Menge erstklassiger Songs – von fetzig über sanft bist rockig.  Die Musik reicht von Pop bis Rock – von Bon Jovi, Chaka Khan über Foreigner und Queen bis Whitesnake.

Seid dabei – wenn n8akustik mit Michaela, Maik, Chris und Jürgen eure n8 zum Tag machen!

Foto: Kathleen Allert

FRAUENGOLD: BEST OF…

Samstag, 28. Januar, 20 Uhr

Was verbindet die Koryphäe der feministischen Musikforschung Dr. Renate Geigenhals mit der quirligen Autodidaktin Margot Finkbeiner? Während sich die eine der Frage widmet, ob die “Forelle” von Franz Schuberts Schwester geschrieben wurde, wirft sich die andere lustvoll in die Niederungen der U-Musik und schert sich einen Teufel um die Ansprüche ihrer Bühnenpartnerin.
Perfektion gegen Lust, tiefschürfende Gedanken contra hochfliegende Tagträume, hier Kräutertee, da Frauengold, ein belebendes Stärkungselixier mit hohem Alkoholgehalt – eine hochexplosive Mischung!

FRAUENGOLD – das sind Susanne Geiger, alias Dr. Renate Geigenhals, Klavier und Gesang, und Birgit Kruckenberg-Link, alias Margot Finkbeiner, Gesang und Klavier – temperamentvoll, komisch und hochmusikalisch!

Foto: Heidi Rein

YOU’N’ME

Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr

Sie sind nun schon im sechsten Jahr ihres Bestehens, Ricarda Rickert und Andreas Antoniuk, die die Gruppe YOU’n’ME im Jahr 2017 unter der Geburtshilfe des fast schon legendären Wolfgang „Wowei“ Weiss gegründet hatten. Begonnen haben die beiden hauptsächlich mit Songs aus der Ecke Dylan und Joan Baez, und seitdem haben sich die Stilrichtungen und Genres ganz schön entwickelt. Immer mehr treten eigene Interpretationen von bekannten und unbekannteren Stücken in den Vordergrund, und das bloße Covern verblasst mehr und mehr. „Sit back and relax“, so könnte man das Programm überschreiben, und dieses Mal ist es nicht der Abend, dem die Musik gilt, sondern man trifft sich zu einer gemütlichen Matinee, zu bekannten und einigen neuen Songs und Arrangements im Stil von YOU’n’ME.

Foto: Felix Antoniuk

THEATER KONSTANZ: LAUWARM
von Sergej Gößner

Freitag, 3. Februar, 20 Uhr

Irgendwo in einer kleinen Stadt in Deutschland kommt er auf die Welt, als Sonntagskind und als „Olympiababy“. Der Papa ist Ringer und ein Siegertyp. Die Geschwister, alle Jungs, ringen auch für ihr Leben gern. Nur er nicht, er ist „zarter“, „sensibler“, sagen die anderen. Bei den Wettkämpfen ist er aber gern dabei, wenn Papa bejubelt wird. Bis er es irgendwann nur noch schwer aushält: die halbnackten, verschwitzen Männer, die sich ineinander verrenken und in Posen verharren, die ihn an ganz andere Dinge denken lassen … Wie ist das eigentlich mit dem Größerwerden? Wann hört man auf, einfach zu sein, und beginnt zu grübeln? Wann fängt das an mit dem Sex? Und warum glauben alle anderen immer, sie wüssten besser Bescheid, wer man ist?

In Sergej Gößners Monolog erzählt ein junger Mann ganz ehrlich davon, wie es sich anfühlt, „dazwischen“ zu sein, zu lieben. Davon, dass nicht alles nur in zwei Schubladen einsortiert werden kann. Denn das Leben und die Liebe sind meistens komplex und nie eindeutig. „Ihr braucht noch etliche Schubladen mehr in eurem Schrank. Oder ihr schafft euch einfach eine Truhe an.“

ab 14 Jahren | Dauer Eine Schulstunde | Regie Julius Max Ferstl | Bühne & Kostüme Evelyn Gulbinski | Dramaturgie Hannah Stollmayer | Mit Julian Mantaj

Foto: Astrid Schulz

VIELHARMONY

Samstag, 4. Februar, 20 Uhr

Ja, es gibt sie noch. Diese kleinen feinen Inseln der Glückseligkeit. Diese Erlebnisse, die man nie mehr vergisst. Diese Paradiesmomente. Ein Abend mit Vielharmony beispielsweise. Der Name des Ensembles könnte besser nicht gewählt sein. Drei Musiker, ach Virtuosen, finden sich hier geradezu traumwandlerisch zusammen, um Werke fantastischer Künstler in neuem Gewand erstrahlen zu lassen. Ein wunderbares Piano eint sich mit formidablem Gitarrenspiel, um der Stimme den richtigen Raum zu geben. Unglaubliches entsteht. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die Welt der Musik, die hier in neuem Licht erstrahlen darf und verlassen Sie den Ort des Geschehens mit einem süßen Lächeln im Gesicht und der ein oder anderen Melodie im Ohr.

Tasten Simon Abele | Saiten Hermann Bangert | Bänder Achim Kuch

Foto: Andreas Windmüller

MARITA & ERIC: WILD
Eine Lesung mit Musik

Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr

Chicoree an Online-Bestellung im Sellerienest mit Smoothie – so könnte eines der Menüs lauten, die Marita Kasischke und Eric Mayr bereits in den letzten Jahren kredenzt haben. Lecker und leicht bekömmlich in jedem Fall, und wild obendrein. Wild – das macht vor allem die Mischung dieser Matinee: Marita Kasischke liest und Eric Mayr am Klavier liefert die musikalische Umrahmung dazu. Und das Publikum kann sicher sein: Beide finden immer den richtigen Ton. Welches Menü dieses Mal gereicht wird? Man darf gespannt sein, was sich die beiden ausgedacht haben. Eines ist sicher, ganz gleich: eine wilde Mischung wird’s. Und es darf gelacht werden. Wild.

Fotos: Jan Waldorf, PassStudio

HACKBERRY

Freitag, 10. Februar, 20 Uhr

Hackberry, ein Laubbaum aus Nordamerika. Pate, Sinnbild, Namensgeber für das Trio aus Schwaben. Drei gestandene Musiker mit Hang zum dreistimmigen Gesang. Sie mögen das Einfache, Klare, beleuchten das Detail.
Bauch, Beine, Herz, dort soll die Musik resonieren. Americana und Populargut von gestern,einst und damals sind der Boden auf dem Hackberry gedeiht,sie lieben was sie tun.

Gesang und Gitarre Flo Neukamm | Gesang und Bass Mäx Braun | Gesang und Schlagwerk Steffen Köble

Foto: Axel Nagel

MICHAEL J. SCHEIDLE: TOMATIDIN

Samstag, 11. Februar, 20 Uhr

Eigentlich sollte Otto Meisner herausfinden, ob Silke Sternheimer von ihrem Mann betrogen wird. Doch als dieser tot zusammenbricht, findet sich der ehemalige Rechtsanwalt Meisner in einem Mordfall wieder. Während Kommissarin Rita Schmölz zu verstehen versucht, was passiert ist, ermittelt Meisner auf eigene Faust. Schon bald wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und verstrickt sich immer tiefer in einem Wirrwarr aus Geheimnissen, Gefühlen und Gefahr.

Eine spannende Geschichte mit einer Prise Humor um einen beinahe unentdeckten Mord.

Michael J. Scheidle, Jahrgang 1966, ist auf der Ostalb zu Hause und für eine Tageszeitung in Schwaben tätig. Nun hat er seinen ersten Krimi geschrieben. „In Deutschland wird so viel gemordet, da wollte ich meinen Beitrag dazu leisten,“ erklärt der freie Journalist.

Foto: Karin Heine-Pfitzer
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